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Trophäen

Bei der Jagd mit Flinte und Büchse gibt es so einige impossante Trophäen die als Erinnerung dienen und dem Jäger von unvergesslichen Jagden erzählen können.

Für die meisten Jäger kommen nur Geweihe als Trophäe in Frage, etwas anderes gibt´s nicht.

Ein Raubwild- oder Fallenjäger denkt da etwas anders.

Ein schönes Fuchsfell, Fuchshaken, ein Marderbalg oder sogar mal das Winterkleid eines grossen Wiesels.

All dieses sind schöne Trophäen und Andenken an wunderschöne Jagderlebnisse.

Die ein oder andere Besonderheit am Raubwild wird der ein oder andere Jäger sogar gar nicht kennen.

Aber sehen sie selbst!

fuchs
hermefell
iltis
mauswiesel
steinmarder
bisamfell
eismaus
hermko
kopfschu
mardpe
her
mardkopf
ganzfang
schari

Ein Fuchsfell mit schöner Zeichnung oder von einem kapitalen Fuchs stammend ist als Dekoration im Jagdzimmer immer ein Hingucker.

Allerdings nicht vergessen das Fell vorher beim Gerber bei Minus 90°C 14 Tage lang Einfrieren lassen. Nur dadurch kann der Fuchsbandwurm abgetötet werden.

Die Mäntel der Könige waren früher aus Hermelin. Ein Fell das also nur den reichsten vorbehalten war.

Es ist nicht ganz einfach ein Hermelin in die Falle zu locken. Hat man es aber doch einmal zum Fangerfolg geschafft, so ist mit Sicherheit das Winterkleid des grossen Wiesels eine Trophäe die nicht jeder besitzt.

Der Iltis besitzt wohl das schönste und glänzendste Fell das bei uns vorkommt. Es dürfte jedoch für jeden Jäger schwer sein so viele davon zu fangen, dass man sich eine Mütze oder ähnliches daraus machen lassen kann.

Das Mauswiesel!

Eigentlich sollte es man schonen, es kommt jedoch auch trotz Loch in der Wieselwippfalle vor das man eines der Tiere tot in ihr vorfindet.

Findet man dann auch noch einen Gerber der sich der kleinen Sache annimmt, so ist dies ein Fell das sich gut zwischen all den anderen Fellen macht.

Das Steinmarderfell ist wohl eines der bekanntesten und am leichtesten zu bekommenden Felle.

Innerhalb von ein paar Jahren sollte man auch genung zusammen haben um sich eine Mütze oder sogar eine Tagesdecke daraus fertigen lassen zu können.

Eine Besonderheit die fast nicht zu bezahlen ist.

Das Bisamfell wird zwar von den meisten Fängern weggeschmissen, ist aber in der Trophäensammlung des Fangjägers auch gut aufgehoben.

Ein Muff oder eine Mütze für den Winter aus diesem Fell macht immer schön warm.

Die Eisbärmaus ist eine der am seltendsten und am schwierigsten zu fangenden Tiere die es wohl gibt.

Nur ein erfahrener Jäger der sich intensiv mit der Lebensweise und der Biologie dieser Maus auseinandersetzt kann im Laufe seines Jägerdaseins davon ausgehen, dass er dieses Tier einmal sein eigen nennen kann.

Das Fell dieser Eisbärmaus habe ich mir als Vorleger mit präpariertem Kopf machen lassen. Die Kosten für so ein grosses Tier können dabei ins Unermässliche gehen.

Der Präparierte Kopf eines Hermelins. Es macht zwar sehr viel Arbeit den Kopf auszukochen, aber dafür hat man danach auch etwas Besonderes!

Bei diesem Kopf eines Steinmarders sieht man deutlich den Einschuss vom Fangschuss mit einer .22lfb .

Hat auch nicht jeder, oder?

Etwas ganz Besonderes sind die Penisknochen von Mardern.

Viele Menschen, darunter auch Jäger, wissen nicht, dass es bei manchen Tierarten einen Penisknochen gibt.

Man findet ihn jedoch bei allen Marderartigen, bei Füchsen oder gar bei Bären.

In silber Gefasst und an den Hut gesteckt oder ans Schariwari gehängt ist eine Seltenheit. Viele werden sie Fragen was das denn ist.

Ebenfalls ein Penisknochen, diesmal jedoch von einem Hermelin.

Gerademal zwei cm lang und sehr dünn. Es ist nicht gerade einfach dies aus dem Körper eines Hermelins herauszupräparieren ohne es kaputt zu machen.

Ein schöner, grosser und sauber präparierter Kopf eines Marders macht sich in jedem Jagdzimmer gut.

Wenn es auch viel Arbeit macht den Kopf so herzurichten, es lohnt sich jedoch allemal.

Viele Felle von verschiedenen Tieren machen ganz schön was her. Viele Jagdkollegen fragen da schon mal ob man die auch wirklich alle selber gefangen hat und sind dann vielleicht auch schon mal ein klein wenig neidisch.

Aber vor allen Dingen sehen sie, das Raubwild wird bejagt und man tut was fürs Niederwild. Dies ist wohl der beste Beweis dafür!

 

Ein Charivari besteht aus vielen kleinen Trophäen, Andenken oder Fundsachen. Getragen wird dieses in Bayern an der Lederhose und soll dem Träger Glück bringen.

An diesem Charivari ist zu sehen: (Bei drei Uhr gehts los)

  • Fuss eines Bussards
  • Fingernagelauskratzer mit Hirschhorngriff
  • Mardergebiss
  • Zahn eines Höhlenbären
  • Fuchsgebiss
  • Mardergebiss
  • Gehörn eines Rehbocks
  • Wildschwein aus Silber
  • Bärenkralle
  • Habichtschnabel