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Fallenkontrolle

Fallenjagd ist für viele Jäger gut und schön, wenn die Fallenkontrolle nicht jeden Tag währe.

Hierbei meine ich nicht, daß die Jäger zu faul sind die Fallen zu kontrollieren, sondern es ist einfach nicht genügend Zeit vorhanden um täglich nach den aufgestellten Fallen zu sehen.

Und da vom Gesetzgeber bei Totfangfallen eine einmalige und bei Lebendfallen eine zweimalige Kontrolle pro Tag Pflicht ist, hat sich das Thema Fangjagd für die meisten Jäger erledigt.

Mittlerweile werden von verschiedenen Anbietern Systeme angeboten die die Kontrolle von zu Hause aus ermöglichen.

Diese bestehen meist aus einem Sender oder einem Handy. Fängt sich ein Tier in der Falle so wird durch Erschütterung oder Bewegung ein Kontakt geschlossen und ein Signal nach Hause aufs Handy gesendet.

An und für sich eine tolle Sache!

Aber ich habe zwei Dinge dagegen einzuwenden:

1. Die Systeme sind sehr teuer (ca. 250,00€) und

2. wer weiss ob der Akku im Gerät noch voll ist oder vielleicht seit Tagen schon lehr. Die Akkuleistung ist auch stark von den Temperaturen abhängig die draussen herrschen. Je kälter es ist desto kürzer hält ein Akku. Die Fangjagd wird jedoch meistens im Winter betrieben und das ist es nun mal meistens recht kalt.

Ich habe mir hierfür allerdings etwas einfallen lassen.

Meine Fallenkontrolle mache ich auch von zu Hause aus mit meinem Handy.

Man kauft sich am besten ein altes widerstandsfähiges Handy und neue oder zumindest relativ neue, gute Akkus. Gibt’s bei ebay ab 10,00€. Desweiteren benötigt man noch eine Prepaid-Karte eines Handyanbieters. Die gibt es für ca. 15,00€. Macht also zusammen 25,00€.

Nun baut man das Handy so in das Fallensystem ein, daß wenn die Falle auslöst der Akku aus dem Handy gezogen wird oder herausfliegt.

Ruft man nun täglich das Fallenhandy an und es geht die Mobilox ran bzw. das Handy klingelt nicht mehr so weiss ich dass die Falle geschlossen ist oder der Akku lehr ist. Ein Akku hält bei 0°C etwa 8 - 10 Tage.

Ein einfaches und günstiges System das 100%ig funktioniert!

Eine Kontrolle auf Sicht, das heisst man fährt ins Revier und schaut sich die Fallen an, ist natürlich trotzdem ab und dann vorzunehmen.

Hier ein paar Bilder von meinem Fallenhandy:

 

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ohne blut
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Dies ist meine Kastenfalle in dem ein Handy eingebaut ist. Es verbirgt sich in dem hellbraunen Holzköfferchen.

Die Falle selbst ist etwa zwei Meter lang. Die Falle komplett mit Einläufe etwa sechs Meter lang.

Sie steht völlig frei in einer Hecke und ist so gut wie unverblendet.

Hier ist deutlich das Handy und die einfache Mechanik zu sehen.

Die Klappen der Falle werden durch die Mausefalle ausgelöst. Gleichzeitig wird durch den Mausefallenbügel der mit einer Schnur zum Handyakku verbunden ist, dieser aus dem Handy herausgezogen und somit wird das Handy ausgeschaltet.

Folgerung: nicht mehr erreichbar!

Hier hat es wunderbar geklappt. 

Diesmal war der Akku nicht lehr, sondern ein wunderbarer Fuchs fing sich in ihr.

Den Fangschuss habe ich in der Falle getätigt.

Ob dies diesmal ein Fehler war wird sich zeigen.

Um möglichst wenig Kontakt mit den Füchsen haben zu müssen binde ich immer eine Schnur um einen Lauf.

Jetzt kann er ohne weiteres ein Stück getragen oder geschleift werden ohne grösseren Kontakt mit ihm zu haben.