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Die Sache mit dem Geruch!?
Hier muss man zwischen zwei verschiedenen Fangplätzen unterscheiden.
1. Der Fang im Revier
2. Der Menschennahe fang
Möchte man in seinem Revier Raubzeug fangen so sind es gerade die älteren Tiere die sehr Vorsichtig sind. Wittern sie irgendeine Gefahr oder bekommen einen Geruch in die Nase der hier nicht hingehört, so gehen sie auch nicht in die Falle. Deshalb hier ganz wichtig: Möglichst keinen menschlichen Geruch hinterlassen. Bei der beköderung Handschuhe benutzen und gerade bei der Fallenkontrolle nicht zu nahe an die Falle herantreten.
Ganz anders sieht es an Fangplätzen aus an denen es überall nach Mensch riecht. Hierbei meine ich z.B. den Marderfang zu Hause oder der Fuchsfang in einem landwirtschaftlichen Gehöft. Das Raubwild ist an diesen Plätzen den Geruch des Menschen mehr als gewohnt. Warum sollte man also hier aufpassen müssen. An diesen Orten ist es wichtiger sich für die richtigen Fallen zu entscheiden als sich Gedanken über den hinterlassenen Geruch zu machen.
Ganz Entscheidend ist, und dies hat im weitesten Sinn auch mit dem Geruch zu tun, dass die Falle lang Genug an ihrem Fangort steht. Es bringt nichts eine Kastenfalle oder einen Fangbunker im Oktober oder November anzulegen. Glaubt man hier noch im selben Jahr fangen zu können, so muss man ein gutgläubiger Mensch sein. Sollte sich hier etwas fangen, so sind dies meist nur Jungtiere oder Welche die sehr ausgehungert sind.
Die Falle muss im Frühjahr eingebaut werden damit sie sich in die Natur einwachsen und selbständig verblenden und verwittern kann. Die Gerüche des Materials und die des Menschen müssen aus der Falle gehen.
Damit die Falle dann auch noch Interessant für das Raubwild wird, sollte immer wenn Aufbruch oder mal eine geschossene Krähe anfällt, dies in die Falle zum anlocken gesteckt werden. Es kann zwar auch sein dass ein Fuchs eine Kastenfalle als Schlafraum benutzt, jedoch kann so später nicht von einem Fangerfolg ausgegangen werden.
Will man das im Herbst/ Winter Raubwild die Falle annimmt, so ist es unerlässlich dies in die Falle hinein zu Kirren.
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